Diagnostik von Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie)

Der Anteil von Schülern mit Problemen im Lesen und Schreiben nimmt seit Jahren zu. Aktuelle Studien haben gezeigt, Schüler machen heute mehr als doppelt so viele Rechtschreibfehler wie vor vierzig Jahren. Nicht alle Kinder haben aber eine Lese-Rechtschreibstörung. Vielmehr scheinen die Probleme in der Unterrichtsmethodik zu liegen, die immer mehr Kritiker findet. „Schreibe wie du sprichst!“ heißt es heute in vielen Schulen. Eine regelrechte „Rechtschreibkatastrophe“ ist die Folge (vgl. Spiegel Heft 25/2013). Besorgte Eltern werden vertröstet, die Fehler seien ganz normal, irgendwann würden die Kinder wie von selbst korrekt schreiben lernen. Leider ein fataler Trugschluss. Gerade Kinder mit einem Risiko für die Entwicklung einer Lese-Rechtschreibstörung sind durch diese Lehrmethoden in Gefahr! Eine frühzeitige Entdeckung ihrer Probleme im Lesen und Schreiben ist nach dieser Methode nahezu ausgeschlossen. Dabei ist Früherkennung und frühzeitige Förderung die wichtigste Maßnahme im Umgang mit Risikokindern.

Eltern fragen sich besorgt:

    • Warum soll ich mein Kind nicht korrigieren, wenn es Rechtschreibfehler macht? Kann mein Kind so überhaupt richtig Schreiben und Lesen lernen?
    • Ist es normal, dass mein Kind beim Schreiben immer noch bestimmte Buchstaben verwechselt?
    • Mein Kind beherrscht auch in der 4. Klasse einfachste Rechtschreibregeln noch nicht sicher? Benötigt es zusätzliche Förderung?
    • Ist es problematisch, wenn mein Kind nicht gerne liest?
    • Warum fällt es meinem Kind so schwer, Texte fehlerfrei zu lesen?
  • Schulberatung Berlin Lese- Rechtschreibschwäche

 

Kennzeichen der Lese-Rechtschreibstörung sind ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben bei ansonsten durchschnittlicher oder sogar überdurchschnittlicher Intelligenz. Die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) gehört damit zu den sogenannten Teilleistungsstörungen und ist zu einem großen Anteil genetisch mitbestimmt. Kinder und Jugendliche mit Problemen beim Lesen und Schreiben haben es im Schulalltag oft sehr schwer. Das gilt nicht nur für den Deutschunterricht, sondern auch für den Fachunterricht in anderen Bereichen und beim Erlernen von Fremdsprachen. Eine möglichst frühzeitige Diagnostik kann gravierende Probleme verhindern und langfristige negative Folgen vermeiden.

Die von uns eingesetzten standardisierten psychologischen Testverfahren ermöglichen eine zuverlässige Diagnose der spezifischen Probleme beim Lesen und Schreiben, sowie eine Feststellung des Risikos für die Entwicklung einer Lese-Rechtschreibstörung bereits im Vorschulalter. Im individuellen Gespräch beraten wir Sie zu geeigneten und notwendigen Fördermaßnahmen.

 Für genauere Informationen nehmen Sie Kontakt zu uns auf!